Mit dem Auto nach Frankreich #1 6. November 2007
Gestern bin ich von meinem Frankreichurlaub zurückgekommen. Es war wirklich sehr schön!
Mit dem Auto, ging es erst nach Fulda und dann am nächsten Tag nach Angers mit Zwischenstop in Paris. Mit dem Mitfahrer für die Strecke Fulda - Paris hat es leider nicht geklappt.
Das ist schade gewesen, aber nicht so schlimm. Ich konnte auf meiner Strecke viele Eindrücke sammeln. Gerade auf der französischen Seite. Es waren viele Weinberge zu sehen, der TGV ist an der Autobahn vorbei gerasst…. wow, im Radio war kurz nach der Grenze nur noch Französisch zu hören…. was ich noch nicht verstehe, ich bin noch in der Anfangsphase diese Sprache zu lernen.
Ca. 50 km vor dem Treffpunkt mit CachCach in Vincennes war ich noch auf der A4 und musste tanken. An einem Rasthof, hab ich erst einmal Pause gemacht und mir dann etwas länger überlegt, wie ich das jetzt mit dem Tanken mache. Ich musste ja schließlich auch bezahlen und wusste nicht so recht, ob ich das mit der Sprache hinbekommen würde. Man sagt ja, das die Franzosen sehr auf ihre Sprache besehen - so war ich etwas aufgeregt. Gut dachte ich und habe überlegt, welche Worte ich auf Französisch kann. CachCach hatte mir zum Glück schon ein paar bei gebracht. Ich wusste wie man die Vier ausspricht - also habe ich die Tanksäule 4 genommen. Getankt, rein in die Boutique, eine Wasserflasche gegriffen, noch etwas rumschleichen und die Worte überlegen und dann ab an die Kasse. Bonjour, quatre und auf die Tanksäule gezeigt und die Karte gegeben, merci, au revoir. Jetzt hatte ich mich gut gefühlt. Das erste mal alleine in Frankreich auf Französisch getankt. Da war ich stolz. ![]()
Weiter ging die Fahrt. ich kam der Stadt Paris näher und ich merkte wie der Verkehr dichter wurde. Die letzten Kilometer auf der A4 gab es dann etwas Stau. 3 Spurig! Und zwischen den Spuren gab es ständig recht schnelle Motorräder. Konzentration was also gefordert. Es hat aber alles gut geklappt und ich habe mich in Paris auch nicht verfahren. Dank GPS von einem Kollegen!
18:30 Uhr hab ich mein Auto endlich Parken können. Nun musste ich nur noch auf CachCach warten. Voller Vorfreude, habe ich einen Spaziergang durch die Straßen gemacht und die Métro-Haltestelle, die unser Treffpunkt war, gesucht. Kurz nach 20 Uhr war es dann endlich so weit. Ich hatte meine CachCach wieder!
Nach einem Snack ging es dann weiter nach Angers. Ich war wärend der Fahrt über die Autobahnen von Paris immer noch begeistert, und wusste nicht wo ich als zweites nach dem Verkehr hinsehen sollte. Gegen 0:30 Uhr waren wir dann endlich in Angers angekommen. 1000km und 10 Stunden Fahrzeit hinter mir. Ich war doch ganz schön geschafft.
Am nächsten Tag haben wir uns die Stadt angesehen. Viele schöne alte Gebäude und Gassen. Von der Größe ähnlich wie Schwerin würde ich sagen. Dazu gibt es in Angers noch eine Burg und eine große Kirche. In Frankreich habe ich viele châteaux gesehen. Mir war so, als ob es an jeder Ecke eines gibt. Sehr interessant.
Im Supermarkt sind mir fast die Augen rausgefallen. Als petit cuisinier oder kleiner Koch
habe ich dort so viele lecker Sachen gesehen. Da war einen riesige Frisch-Gemüseabteilung. Brot/Baguette gab es in unzähligen Sorten. Ich habe bestimmt 10 verschiedene Baguettes gesehen. Es gab von allem eine große Auswahl. Toll. Fand ich gut.
Am Montag haben wir uns die Städte Couffé und Nantes angesehen. In Nantes gab es wirklich leckere Sandwiches mit Mozzarella, getrockneten Tomaten, Oliven und Gewürzen. Hmmm…. echt lecker. Mir läuft beim schreiben schon das Wasser im Munde zusammen.
Zum Dinner gab es Muscheln. Die wollte ich immer schon einmal probieren.
Dienstag, hab ich das erste mal die Atlantikküste gesehen. Bei Le Croisic kann man schön im Hafen spazieren gehen und wie soll es auch anders in Frankreich sein, gut essen. An viele Ecken gibt es eine Crêperie. Das ist quasi die Würstchenbude oder Eisdiehle von Frankreich. Die sind wirklich gut. Mit Schokolade und Sahne. Hmmm… Ihr müsst so langsam den Eindruck bekommen, das es für mich ein kulinarischer Urlaub war. Es stimmt. Ich habe viele neue und vor allem gute Sachen gegessen. An diesem Abend sind zu den crêpes auch noch Schnecken dazugekommen. Sehr lecker. Schmecken wie Garnelen find ich.
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Den zweiten Teil meiner Tour gibt es in ein paar Tagen.

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